Rhababerkuchen & die Macht der Gewohnheit

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Meine Schwester ist eine begnadete Bäckerin und hat dank der großen Mengen Rhabarber, die immernoch in unserem Garten stehen, dieses Meisterwerk geschaffen. Dafür muss man aus

– 200g Mehl

-100g Margarine oder Butter

– 75g Zucker

– 2 TL Backpulver und

– 3 Eigelben (Eiweiß gut aufheben!)

einen Mürbteig herstellen. Diesen könnt ihr während der nächsten Schritte kalt stellen. Anschließend werden

– 500 g Rhabarber geschält in Stücke geschnitten und leicht gezuckert,

– 1 Päckchen Vanillepuddingpulver mit 300 ml Milch angerührt und gekocht

Dann hebt ihr den Rhabarber unter den Pudding.

Den Mürbeteig könnt ihr in eine Springform drücken und die Pudding-Rhabarbermasse einfüllen. Das ganze backt ihr 20 Minuten bei 180 °

In der Zwischenzeit :

– 3 Eiweiß mit

-100 g Puderzucker steifschlagen.

Die Baisermasse auf den Kuchen streichen oder für Fortgeschrittene mit der Spritztülle auftragen. 🙂

Das ganze 25 Minuten bei 160 ° fertig backen. Der Kuchen schmeckt super fruchtig und leicht und ist eigentlich auch sehr leicht zu machen, wenn man ein wenig Zeit mitbringt.

Die Macht der Gewohnheit ist nicht zu unterschätzen. Macht man etwas regelmäßig für etwa 3 – 4 Wochen (da streiten die Experten, manche sprechen von 21, andere von 28 Tagen), wird es zur Gewohnheit und wir machen es ganz automatisch. Das habe ich mir bereits in Sachen Ernährung und Sport zu nutze gemacht. Es gibt kaum einen Tag an dem ich meine empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse nicht zusammenkrieg und wenn das doch einmal der Fall ist fehlt mir spätestens am nächsten Tag etwas und ich komm von ganz allein zurück in die Spur. Genauso mit dem Sport. Während ich mich am Anfang oft noch überwinden musste ins Studio zu gehen oder das nächste Workout zu Hause zu starten, fühle ich mich inzwischen sehr sehr wohl damit. Ich versuche jeden Monat eine neue Gewohnheit durchzusetzen. Im letzten war es das Treppen laufen. Ich habe mir vorgenommen immer, immer, immer die Treppen statt des Aufzugs oder der Rolltreppen zu nehmen. Am Anfang habe ich es öfter fast vergessen, im Urlaub habe ich schon wie selbstverständlich die Treppen statt des Aufzugs genommen, was mir anfangs erstaunte Blicke meiner Familie eingebracht hat. Letztendlich haben sich aber alle mir angeschlossen :). Als nächstes möchte ich meine Fingernägel angehen. Ich habe ein Nagellack-Problem. Ich liebe Nagellack und besonders rot lackierte Fingernägel liebe ich. Allerdings bin ich oftmals zu faul, wenn der Nagellack anfängt abzublättern und trage noch Tage und Wochen halb abgeblätterte Farbe auf den Fingernägeln spazieren. Das will ich ändern. Also die nächsten 4 Wochen : gepflegte Fingernägel. Das muss ja gar nicht unbedingt immer Farbe bedeuten und von künstlichen Fingernägeln bin ich sowieso kein Fan. Aber zumindest keine Farbreste und abgeknabberten Nägel.

Bildergebnis für Fingernägel

Was sind eure kleinen Schwächen und was wollt ihr zur Gewohnheit machen ? Freu mich über eure Ideen.

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